Donnerstag, 28. Juli 2011

Bamberger Dom





Der Bamberger Dom St. Peter und St. Georg gehört zu den deutschen Kaiserdomen und ist mit seinen vier Türmen das beherrschende Bauwerk des Weltkulturerbes Bamberger Altstadt. Im Inneren befinden sich der berühmte Bamberger Reiter, das Grab des einzigen heilig gesprochenen Kaiserpaars des Heiligen Römischen Reichs sowie das einzige Papstgrab in Deutschland und nördlich der Alpen. Neben den drei anderen Wallfahrtsbasiliken Basilika Marienweiher, Basilika Vierzehnheiligen und Basilika Gößweinstein ist der Bamberger Dom die vierte Basilica minor des Erzbistums Bamberg.


So könnte der erste Dom ausgesehen haben (Bamberg, St. Jakob).
Mittelschiff (2008)

  •     Seit etwa 600 n. Chr. Siedlungsbeginn auf dem Domberg
  •     902 wird die Babenburg erstmals erwähnt
  •     1004 Grundsteinlegung durch Kaiser Heinrich II.
  •     1007 Bamberg wird Bistum
  •     1012 Weihe des 1. Doms (anlässlich dieses Datums findet 2012 die 1000-Jahr-Feier des Doms statt)
  •     1046 der 2. Bamberger Bischof „Suidger“ wird Papst. Sein Grab im Bamberger Dom ist das einzige erhaltene Papstgrab nördlich der Alpen
  •     1081 erstes Großfeuer im Dom
  •     1087 provisorischer Wiederaufbau
  •     1185 erneutes Großfeuer und Abriss
  •     1237 erneute Domweihe (auf dieser Grundlage fand im Jahr 1989 die 750-Jahr-Feier des aktuellen Doms statt)
  •     1611 Beginn der Barockisierung (weitergeführt nach dem Dreißigjährigem Krieg)
  •     1818 Bamberg wird Erzbistum: zur Kirchenprovinz gehören neben Bamberg die Bistümer Eichstätt, Speyer und Würzburg
  •     1829 Beginn der Purifizierung auf Initiative des bayerischen Königs Ludwig I.
  •     2007 Bistumsjubiläum

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